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Isolierte Phobien

Isolierte Phobien,

auch spez­i­fis­che Pho­bi­en genan­nt, sind eine Form von Angst­störung, die sich durch über­mäßige und unvernün­ftige Äng­ste vor bes­timmten Objek­ten, Sit­u­a­tio­nen oder Tätigkeit­en ausze­ich­net. Im Gegen­satz zu anderen Angst­störun­gen, wie der gen­er­al­isierten Angst­störung oder sozialen Angst­störung, konzen­tri­eren sich isolierte Pho­bi­en auf spez­i­fis­che Auslöser.

Hier sind einige Beispiele für isolierte Phobien:

  1. Tier­pho­bi­en: Angst vor Tieren wie Hun­den, Schlangen, Spin­nen oder Insekten.
  2. Natur­ob­jekt-Pho­bi­en: Angst vor Natur­ereignis­sen oder ‑objek­ten wie Höhen (Akro­pho­bie), Gewit­tern (Bron­to­pho­bie) oder Wass­er (Aqua­pho­bie).
  3. Sit­u­a­tion­s­pho­bi­en: Angst vor bes­timmten Sit­u­a­tio­nen wie Fliegen, Aut­o­fahren, Aufzü­gen oder engen Räumen.
  4. Medi­zinis­che Pho­bi­en: Angst vor medi­zinis­chen Proze­duren, Blut, Spritzen oder Zahnarztbesuchen.
  5. Soziale Pho­bi­en: Angst vor sozialen oder leis­tungs­be­zo­ge­nen Sit­u­a­tio­nen, die sich jedoch auf einen bes­timmten Fokus konzen­tri­eren, wie zum Beispiel die Angst, vor ein­er Gruppe zu sprechen.

Isolierte Pho­bi­en kön­nen das tägliche Leben stark beein­trächti­gen, da Men­schen oft erhe­bliche Anstren­gun­gen unternehmen, um den angstaus­lösenden Stim­uli zu ver­mei­den. Diese Pho­bi­en kön­nen auch kör­per­liche Symp­tome wie Herzk­lopfen, Schweißaus­brüche, Zit­tern oder Übelkeit auslösen.

Mith­il­fe von Hyp­nose in Verbindung mit EMDR hat man eine gute Möglichkeit, die Gefüh­le zu desen­si­bil­isieren und zu verarbeiten