Menü

EMDR in der Hypnosetherapie

Mithilfe von EMDR Blockaden lösen

EMDR ist die Abkürzung für Eye Movement Desensitization and Reprocessing das bedeutet übersetzt, Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung.

In meiner Praxis verbinde ich zwei wirkungsvolle Methoden: die Hypnose und EMDR. Diese Kombination biete ich seit 2018 an und sie ist der Grund, warum sich viele Themen oft tiefer und schneller bearbeiten lassen als mit einer Methode allein.

Das Besondere: Beide Methoden arbeiten nicht an der Geschichte, sondern am Gefühl, das verändert werden soll. Sie müssen also nicht endlos erzählen und analysieren – wir setzen direkt dort an, wo die Belastung sitzt. Der Trance-Zustand der Hypnose macht diese Gefühle leichter zugänglich, und mit EMDR lassen sich Blockaden dann oft gezielter und rascher bearbeiten. Gerade bei isolierten Ängsten kann diese Verbindung spürbare Bewegung anstoßen.

Ich habe für EMDR eine vollständige, zertifizierte Ausbildung absolviert und wende die Methode als Heilpraktikerin für Psychotherapie bei belastenden Erfahrungen, Ängsten und Themen rund um den Selbstwert an.

EMDR ist eine etablierte Psychotherapie-Behandlungsmethode und wurde 2014 vom gemeinsamen Bundesausschuss in die Psychotherapierichtlinie in Deutschland aufgenommen.
Es hat seinen Ursprung in der Psychotraumatherapie und wurde 1987 von Francine Shapiro (USA) entwickelt und 1991 ist diese Therapieform dann nach Deutschland gekommen.
Durch weiterführende Forschungen und Versuche stellte man dann fest, dass die Anwendungsmöglichkeiten von EMDR weit über die Traumatherapie hinaus reichen.
EMDR basiert darauf, dass jeder Mensch über eine natürliche Fähigkeit zur Informationsverarbeitung verfügt, mittels dessen er belastende Erfahrungen verarbeiten kann.
Zentrales Element der EMDR-Therapie sind die geleiteten Augenbewegungen – auch bilaterale Stimulation genannt.

Die Wirkungsweise von EMDR:

1. Desensibilisierung und Entkonditionierung: EMDR zielt darauf ab, die emotionalen Reaktionen auf traumatische Ereignisse zu reduzieren, indem es die traumatischen Erinnerungen weniger belastend macht. Dies geschieht durch die Desensibilisierung gegenüber den belastenden Elementen der Erinnerung.

2. Verarbeitung traumatischer Erinnerungen: Unterstützt durch bilaterale Stimulationstechniken wie Augenbewegungen, Tapping oder Klang, hilft EMDR den Patienten dabei, traumatische Erinnerungen zu verarbeiten. Während des Prozesses können die Erinnerungen ihre emotionale Intensität verlieren und in den Hintergrund treten.

3. Umbewertung der Erinnerung: EMDR ermöglicht es den Patienten, ihre traumatischen Erfahrungen aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Durch den Prozess der Wiederverarbeitung können sie neue Einsichten gewinnen und eine positivere Bewertung der Ereignisse entwickeln.

4. Integration: Nach erfolgreicher Behandlung integrieren die Patienten die neuen Erkenntnisse und Bewertungen in ihr Selbstkonzept. Die traumatischen Ereignisse verlieren an Macht über ihr tägliches Leben, was zu einer Verbesserung des psychischen Wohlbefindens führt.

Die Methode funktioniert in ihrer klassischen Form so: Der Patient sitzt seinem Therapeuten gegenüber. Er taucht gedanklich tief in die zu bearbeitende Situation von einst ein und beginnt, die Gefühle dazu wahrzunehmen. Der Therapeut begleitet ihn mit Fragen, dabei bewegt er auf Augenhöhe des Patienten eine Hand mit gestrecktem Zeige- und Mittelfinger hin und her. Der Patient folgt, während er sich erinnert, mit seinem Blick den Fingern.

Die Augenbewegungen des Klienten sind mit den Augenbewegungen im REM-Schlaf vergleichbar – der Phase des Schlafes, in der die Geschehnisse des Tages verarbeitet werden.

Diese Behandlungsmethode ist inzwischen in zahlreichen Studien untersucht. Viele Menschen erleben, dass sie sich emotional von dem Erlebten lösen können und Erleichterung eintritt.

Zur Terminvereinbarung