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Wie ich in meiner Praxis für Hypnose arbeite

Wenn wir von Hyp­nose sprechen, unter­schei­den wir grund­sät­zlich zwis­chen zwei unter­schiedlichen Ansätzen: der klas­sis­chen und der mod­er­nen Hyp­nose nach Mil­ton H. Erick­son. Let­ztere wird auch als indi­rek­te Hyp­nose beze­ich­net und kann sich oft des Vor­wur­fes nicht erwehren, keine richtige Hyp­nose zu sein. Grund dafür ist der eher dial­o­gis­che Charak­ter, der das Ein­tauchen in die Trance (Tran­cein­duk­tion) für den Klien­ten schw­er­er wahrnehm­bar macht. Anders ver­hält es sich mit der direk­ten Form der klas­sis­chen Hyp­nose. Diese auch in mein­er hyp­nother­a­peutis­chen Prax­is ange­wandte direk­tive Form der Hyp­nose wird manch­mal auch als selb­stor­gan­isatorische Hyp­nosether­a­pie beze­ich­net. Die für den Klien­ten und sein Prob­lem rel­e­van­ten The­men wer­den in der Behand­lung direkt ange­sprochen und kön­nen der­art gek­lärt wer­den. Dabei find­et jed­er die für ihn per­sön­lich beste Lösung, bei deren Umset­zung ich Sie unter­stütze und begleite. Hyp­nose kann jedoch nicht mit Schlaf gle­ichge­set­zt wer­den; ent­ge­gen dem weitver­bre­it­eten Bild der Medi­en wer­den Sie in Trance nichts tun, dass Ihnen nicht beliebt. Vielmehr wird Ihnen in der ther­a­peutis­chen Umge­bung ein Umdenken ermöglicht. Diese neue Sichtweise wird durch das Umge­hen des bew­er­tenden Ver­standes erre­icht, dessen Fokussierung im Rah­men der Hyp­nose zum Pos­i­tiv­en verän­dert wer­den kann.


Was heißt das genau?
Prob­leme haben meist den Wert, den wir ihnen zuschreiben. Im Laufe der Zeit ver­fes­ti­gen sich Struk­turen in der Denkweise und lassen keine andere Sicht auf die Dinge zu. Prob­leme erscheinen fol­glich unumgänglich und Lösungsan­sätze — wenn diese über­haupt entste­hen kön­nen — wer­den schnell abge­tan. Man hat das Gefühl, sich nicht mehr selb­st helfen zu kön­nen und auf die Hil­fe Drit­ter angewiesen zu sein. Vielle­icht ist das ein­er der Gründe, warum Sie den Weg zu mir gefun­den haben.
In der Hyp­nosether­a­pie kön­nen wir die Zweifel aus dem Weg räu­men und gemein­sam an ein­er neuen Sichtweise arbeit­en. Als Ther­a­peutin beste­ht meine Auf­gabe jedoch nicht darin, Ihnen vorge­fer­tigte Herange­hensweisen zu verkaufen. Vielmehr unter­stütze ich Sie bei Ihren eige­nen Ansätzen und helfe Ihnen, sich selb­st zu helfen. Das daraus resul­tierende Umdenken und die entsprechende Verän­derung des Blick­winkels auf das eigene Leben wird über kurz oder lang zu neuen Ver­hal­tens­mustern führen und Ihnen wieder einen unbeschw­erten All­t­ag ermöglichen. Die Dauer bis zum Ein­set­zen erster Verbesserun­gen ist indi­vidu­ell ver­schieden; entschei­dend ist vielmehr, dass die neuen Bew­er­tun­gen lange Bestand haben. Diesem Umstand wer­den wir in der klas­sis­chen Hyp­nose durch die enge Zusam­me­nar­beit des Klien­ten mit dem Ther­a­peuten gerecht.


23. Sep­tem­ber 2012

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